Der Hohle Fels ist ein sogenannter Schwammstotzen, ein alleinstehender großer als Fels aus Juragestein, wie er typisch ist für die Schwäbische Alb. Der Fels ist wenige hundert Meter von Schelklingen entfernt, einer Stadt am Fuße der Alb. Das hier gelegene Achtal, dem Flußbett der ursprünglichen Donau, gehört zusammen mit dem nahegelegenen Lonetal, zu den wichtigsten Fundestellen der menschlichen Urgeschichte.
Zahlreiche Funde in der etwa 30 Meter langen Höhle zeugen von einem regen Besuch von Neanderthalern als auch des Homo Sapies Sapiens, dem heutigen modernen Mensch. Zu den wichtigsten Funden neben der Venus sind Schnitzeren aus Mammutelfenbein wie etwa ein Kleiner Löwenmemensch, ein Pferdekopf, einem Phallus sowie wie kunstvoller Wasservogel. Da die Ausgrabungen weitergeführt werden läßt auf weitere interessante Funde hoffen.
Der Hohle Fels ist heute eine Schauhöhle und ist nur an bestimmten Tagen geöffnet, bzw für angemeldete Führungen ( Infos: http://www.museum-schelklingen.de ). Auf Grund des besonderen Klanges der Höhle gibt es immer wieder musikalische Veranstaltungen innhehalb des Felsensm, wie etwa Trommel- und Didgeridookonzerte. Desweiteren gibt es im Hohlen Fels verschiedene praktische Informationsveranstaltungen für Kinder und Erwachsene rund um das Leben in der Steinzeit.
Da der Fels direkt am Donauradwanderweg liegt und eine Grillstelle anbietet, macht ihn zu einem beliebten Ausflugsziel.